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Roystonea regia - Kubanische Königspalme
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Schädlinge und Krankheiten

Schädlinge und Krankheiten
Nachfolgende Liste soll einen Überblick über die häufigsten Schädlinge und Krankheiten an Pflanzen sowie deren Bekämpfung geben. Diese Liste wird laufend ergänzt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angabe in Klammern entspricht der am häufigsten vorkommenden Art.

Trauermücken (Sciaridae)

Beschreibung: Kleine, schwarze Mücken mit einer Grösse von 2-3mm. Auffällig sind die langen Beine und Antennen. Die Trauermücken sind ausgesprochen schlechte Flieger und daher an ihren "wirren" Flugverhalten zu erkennen. Eine Trauermücke (Weibchen) legt bis zu 300 Eier in feuchte Erde, aus welchen wiederum Larven schlüpfen.

 

Schädigung: Die Larven der Trauermücken ernähren sich von totem organischen Material sowie von Feinwurzeln. Bei starkem Befall werden die Hauptwurzeln befallen resp. der Pflanzenstängel von innen her angefressen. Jungpflanzen können direkt ab dieser Schädigung eingehen, bei älteren Pflanzen tritt die Schädigung oft durch Wurzelpilze, welche die Fressstellen als Eintrittswunde nutzen, auf.

Bekämpfung: Grundsätzlich kann ein leichter Befall über kontrollierte Wassergaben gesteuert werden - Trauermücken benötigen ein feuchtes Substrat. Durch Giessen von unten sowie trockenhalten der befallenen Pflanzen (soweit möglich) kann dies ansatzweise kontrolliert werden. Ansonsten empfehlen wir die Bekämpfung mit folgenden biologischen Mitteln:
  • SolbacTabs (BTI, absolut ungiftig)  [Produktdetails...]
  • Traunem (Nützlinge)  [Produktdetails...]

  • Spinnmilben (Tetranychus urticae)

    Beschreibung: Den Spinnentieren angehörend mit 4 Beinpaaren (die Larven haben nur 3 Beinpaare) erreichen sie eine Grösse von maximal 0.5mm und sind gelblichgrün, orange oder rotbraun gefärbt. Kopf, Brust und Hinterleib sind zu einem ovalen Körper verschmolzen. Nur die Gemeine Spinnmilbe ist in der Lage, die für sie typischen Gespinste auf den befallenen Pflanzen anzulegen. Diese Gespinste lassen sich leucht durch besprühen mit Wasser sichtbar machen.

     

    Schädigung: Mit den Stechborsten stechen sie die Pflanzenzellen an um sie auszusaugen. Dabei saugen sie bevorzugt in der Nähe der Blattadern, bei starkem Befall jedoch am gesamten Blatt. Durch das Aussaugen des Zellsaftes erscheinen die Blätter zuerst gelblichweiss bis silbrig, das Blatt wirkt gesprenkelt und trocknet aus.

    Bekämpfung: Spinnmilben lieben und benötigen trockene, warme Luft. Leichter Befall kann durch Eintüten der zuvor gewässerten Pflanzen in Kunststoffbeuteln bekämpft werden - es entsteht ein Mikroklima, welches die Pflanzen einige Tage ertragen können, die Spinnmilbe jedoch tötet. Befallene Pflanzen sollte man umgehend von anderen separieren. Regelmässiges Abbrausen reinigt die Blätter und erhöht die Feuchtigkeit. Desweiteren empfehlen wir nachfolgende biologische Mittel:
  • Natural (Spritzlösung auf Seifenbasis)  [Produktdetails...]
  • Raubmilben (Nützlinge)  [Produktdetails...]

  • Weitere Infos

    Benötigen Sie weitere, spezifische Informationen zu Schädlingen sowie deren Bekämpfung? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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